Welche Masken tragen wir im Alltag?
Im Sesshin schauen wir ehrlich hin:
Lerne Dein wahres Selbst kennen und finde die befreiende Freude jenseits aller Rollen und Erwartungen. Sei einfach Du.
Zen Sesshin: Fasching ohne Masken
Die Tage des Faschings laden uns ein in andere Rollen zu schlüpfen und die Maske als Spiel zu nutzen.
Doch abseits des närrischen Treibens stellen wir uns die tiefere Frage: Welche Masken tragen wir im Alltag in unseren Beziehungen im Beruf selbst in der Stille unserer eigenen vier Wände?
Jeder Mensch trägt Masken: die Maske der Stärke um Verletzlichkeit zu verbergen die Maske der Perfektion um Angst vor Fehlern zu überspielen oder die Maske der Gleichgültigkeit um Ablehnung vorwegzunehmen. Wir müssen uns fragen: Warum trage ich sie? Die Antwort liegt oft in alten Glaubenssätzen und tief verwurzelten Ängsten der Angst nicht gut genug zu sein der Angst vor Verurteilung oder der Sehnsucht nach bedingungsloser Akzeptanz. Wir glauben diese Schutzschilde tragen zu müssen um im Alltag zu bestehen und die Liebe und Anerkennung zu erhalten die wir uns wünschen.
Doch diese sorgfältig konstruierten Fassaden führen uns in die Irre. Sie machen uns nicht frei und glücklich sondern verstricken uns gefangen in einem Netz von Erwartungen Zweifel und Selbstverleugnung. Die Maske wird zum Gefängnis das uns von unserer wahren Natur trennt.
Dieses Sesshin lädt uns ein genau hinzuschauen: Wer oder was ist hinter der Maske? Durch die Praxis der Achtsamkeit und der Stille im Zen öffnen wir einen Raum in dem wir die Masken sanft ablegen können. Wir erfahren dass die Essenz hinter dem Schutzmechanismus nichts anderes ist als unser wahres Selbst unvollkommen aber vollständig verletzlich aber authentisch. In diesen Tagen widmen wir uns der tiefen Akzeptanz und der ehrlichen Begegnung mit dem was ist. Denn nur wenn wir den Mut finden uns ohne Verkleidung zu zeigen erfahren wir die wahre befreiende Freude die jenseits aller Rollenspiele liegt.
Lass uns gemeinsam diese Freiheit finden in der Stille in der Du nur Du selbst sein darfst.
Beispielzimmer: Zenklause Komfort als Einzelzimmer
Beispielzimmer: Zenklause Komfort für Paare
Das Retreat findet im Schweigen statt und ist für Anfänger:innen und Fortgeschrittene gleichermaßen geeignet. Vorträge und Austausch im Kreis, sowie Einzelgespräche und eine Stunde Arbeit (Samu) werden neben der Meditation fester Bestandteil des Tagesablaufs sein.

