Sumi-e Kanji 施 (Geben)
施

Kun: hodokosu   ·   On: shi, se

Geben, Spenden, Dana

Schenken, spenden; in buddhistischen Wörtern gilt die Lesung se.

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Was ist das Kanji für Geben?

Das Zeichen 施 beginnt mit einer Fahne. Sein bedeutungstragender Teil ist ein Wimpel, der andere gibt den Laut, und ursprünglich hieß es, dass eine Fahne flattert. Für ausbreiten, einrichten und schenken wurde es später entlehnt. Gelesen wird 施 shi oder se, als eigenes Wort hodokosu, schenken, spenden, und in buddhistischen Wörtern gilt se.

Das buddhistische Wort dafür ist 布施, fuse. Es übersetzt dāna, das Geben, eine der sechs Vollkommenheiten. Unter den vier Weisen, in denen ein Bodhisattva auf Menschen zugeht, steht es an erster Stelle, vor der zugewandten Rede, die mit dem Zeichen für Liebe geschrieben wird. Die Lehre kennt drei Gaben: Dinge geben, die Lehre geben und Furchtlosigkeit geben. Die dritte kann ein Raum sein, in dem ein Mensch keine Angst haben muss. Wer einem Tempel gibt, heißt 施主, seshu.

Dana, die Praxis des Gebens, geben, ohne festzuhalten: So sagt es die Registerkarte der Mühle. Was sich an eine Gabe hängen kann, zeigt der Essay Offene Weite, nichts von heilig: Bodhidharma bestreitet nicht, dass Kaiser Wus Großzügigkeit Folgen hat, aber er lässt nicht zu, dass daraus ein geistiger Rang wird.

Abend in der Küche.
Die Schale geht weiter.
Kein Name bleibt an ihr.