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Zen Zentrum

Altbäckersmühle – zen-buddhistisches Zentrum

Willkommen

Zen Gemeinschaft des stillen Wassers

DIE ALTBÄCKERSMÜHLE

ist seit 30 Jahren ein zen-buddhistisches Zentrum, in dem die Meditation in Stille (zazen), Yoga, Bogenschießen und Achtsamkeit in allen täglichen Aktivitäten im Mittelpunkt der Übungspraxis stehen.

Ganzjährig gibt es Kurse, Workshops, Zen-Wochenenden, Sesshins sowohl für Anfänger*innen und ebenso für erfahrene Übende.

Darüber hinaus ist es für Einzelpersonen möglich, sich für einige Tage an diesem besonderen Ort der Stille zurückzuziehen.

Das Zen Zentrum Altbäckersmühle ist eine Mitgliedsgemeinschaft der Deutschen Buddhistischen Union.

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DIE ALTBÄCKERSMÜHLE

ist seit 30 Jahren ein zen-buddhistisches Zentrum, in dem die Meditation in Stille (zazen), Yoga, Bogenschießen und Achtsamkeit in allen täglichen Aktivitäten – im Mittelpunkt der Übungspraxis stehen.

Ganzjährig gibt es Kurse, Workshops, Zen-Wochenenden, Sesshins für Anfänger*innen und erfahrene Übende.

Darüber hinaus ist es für Einzelpersonen möglich, sich für einige Tage an diesem besonderen Ort in die Stille zurückzuziehen.

Waldeinsamkeit

 

Wie still ist meine kleine Hütte
ringsum so einsam, ungestört.
die Berge blau von zarten Dunst
mit Wäldern dunkel-wild.

 

Sie fließen mir zusammen
zu einem großen Bild,
umhüllen mich mit ihrem Schatten.

 

Und über meinem Haupte
nach Osten und nach West’
seh ich fern die Wolken gehen
und schlafen.

 

Sie decken mich mit weicher Fülle.
und sollten Menschen hier vorübergehen,
sie sähen nicht den Unbekannten
in seiner fernen Einsamkeit.

 

Ryokan

Aktuell

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  • Interessieren Dich Erfahrungsberichte vom Sesshin via Zoom? Hier findest Du eine kleine Auswahl vom ...

  • Liebe Freundinnen und Freunde, liebe Schülerinnen und liebe Schüler, umgeben von vollen Kartons, Kis...

Unsere Übung

Der Weg des Zen

 

Wer das Leiden sieht,
sieht bedingtes Entstehen:
Bedingungen für Wirkungen,
Wirkungen von Bedingungen.
Er lernt, heilsame Bedingungen
von unheilsamen
zu unterscheiden.
So übt er sich in Prajñā,
in unterscheidender Weisheit.
Er übt das Heilsame
und meidet das Unheilsame.
Zum Wohle aller Wesen
geht er den mittleren,
den heilsamen Weg
mit Geist, Sprache und Körper
ohne nach Gewinn zu suchen.
So übt er sich in Śīla,
in selbstloser Sittlichkeit.
Er vergisst sich selbst,
er vergisst sein Gehen
und wird so
zum Weg aller Wesen
ohne einen Gedanken
daran zu verschwenden.
So übt er sich in Samādhi,
ungetrennt vom Leiden
und doch frei davon.

Dies beschreibt den Weg

, den ein Mensch, den man ‚Buddha‘, den Erwachten, nannte, vor etwa zweieinhalb tausend Jahren seinen Mitmenschen wies. Als diese dreifache Übung, das dreifache Studium des Weges, zu einem bloßen Studium von überlieferten Texten, von Philosophie, Ordensregel und Sutren zu verkümmern drohte, verwiesen die Gründerinnen und Gründer des Zen zurück auf den alten Weg: sie lehrten das ‚formlose dreifache Studium‘, die Schau des eigenen, ursprünglichen Wesens, dessen Wirken alle Erscheinung ist. Dieser Geistgrund ist im Ursprung des Wirkens ohne Irrtum, ohne Täuschung, ohne Verstrickung. Das sind Weisheit, Sittlichkeit und Freiheit von der Illusion eines Ich, mit denen das eigene Wesen ursprünglich ausgestattet ist. Ausdruck und das Zentrum dieser Schau, wie wir sie üben, ist Zazen, das aufrechte Sitzen. Es ist die Erfahrung dieser Übung, die uns transformiert; die so von innerer Freiheit zu äußerer Freiheit führt – bis beides ineinander aufgeht, Übung und Übender eins werden.

»Wann immer ein Gedanke auftaucht, sei Dir dessen bewußt, und sobald du dir dessen bewußt bist, wird er verschwinden.
Wenn Du für eine lange Zeit alle Objekte vergißt, so wirst Du ganz natürlich eins werden.
Dies ist die grundlegende Kunst des Zazen.«

 

Dogen