Körperstärkung leicht gemacht

Nach historischer Überlieferung und teilweise der Legende nach, verliess Bodhidharma (440 bis 528 n. Chr.) 480 n. Chr. Indien, übersiedelte nach China und liess sich u. a. in der Provinz Henan, im bis heute aktiven Shaolin- Kloster, nieder.

Zur Körperstärkung der Mönche und als Ausgleich zum langen Stille-Sitzen, entwickelte Bodhidharma spezielle körperertüchtigende Übungen. Daraus entwickelten sich viele Bewegungsstile, wie auch das Qi Gong (Bewegungsform zur Kultivierung von Körper und Geist).

Da das Qi Gong speziell die Lebensenergie (Qi) im und ausserhalb des Körpers durch Atmung und Bewegung zum Fliessen trainiert, ist das Üben in freier Natur von grosser Bedeutung.

Kursübersicht

»Zen und Qigong mit italienischer Klosterküche« 04.06.-07.06.2026

Beginn: 04.06.2026 um 18:00 Uhr
Ende: 07.06.2026 um 10:30 Uhr
ab 305,00 
im Taunus, Nähe Wiesbaden / Frankfurt

Zen Meditation
Dana
»Zen und Qigong mit italienischer Klosterküche« 04.06.-07.06.2026

Zen und Qi Gong mit italienischer Klosterküche

Vier Tage in der Altbäckersmühle, in denen Stille nicht als Abwesenheit, sondern als Zuhause erlebt wird. Wir praktizieren Zazen in klarer, schlichter Form und lassen den Geist zur Ruhe kommen, ohne ihn zu bedrängen.

Das Qi Gong mit Matthias begleitet diese Tage wie ein stiller Bachlauf: weich, durchlässig, wach. Wir üben mit Atem, Haltung und Bewegung und kommen dabei in Kontakt mit dem, was im Daoismus Qi genannt wird. Nicht als Idee, sondern als erfahrbare Lebendigkeit im Körper. Die Übungen sind ruhig, fließend und für Menschen aller Altersgruppen geeignet. Oft merkt man erst im Nachhinein, wie viel sich im Körper sortiert und wie Altes sich lösen darf.

Ein Teil der Praxis geschieht auch im Stillen: Qi Gong im Sitzen, Stehen oder Liegen. Diese Formen bilden eine natürliche Brücke zur Meditation und lassen die Bewegung nach innen sinken.

Das Retreat findet im Schweigen statt. Kein Smalltalk, keine Erklärungsflut, kein Austausch, der sich wichtig nimmt. Stattdessen entsteht eine besondere Nähe, die ohne Worte auskommt. Man hört den Wald deutlicher, die Schritte auf dem Weg, das Klopfen des eigenen Herzens und manchmal dieses feine innere Lächeln, das sich zeigt, wenn niemand etwas darstellen muss.

Jeden Tag gehört eine Stunde Samu dazu, gemeinsames Arbeiten als Dienst für den Sangha. Vielleicht im Garten, vielleicht im Haus. Praktisch, bodenständig, mit Händen, die erfahren dürfen, dass Übung nicht nur auf dem Kissen stattfindet. Samu bringt die Praxis ins Tun, macht sie erdig und oft überraschend heiter.

Kulinarisch werden diese Tage von Serena getragen. Ihre italienisch inspirierte Klosterküche ist einfach, duftend und nahrhaft. Gute Zutaten, klare Aromen, ein Essen, das nicht ablenkt, sondern sammelt. Wie in einer kleinen Trattoria, nur dass die Gespräche wegfallen und dadurch etwas anderes hörbar wird. Auch das gemeinsame Essen wird so zur Praxis, warm und still, ein Fest ohne Lärm.

Diese Tage sind offen für Menschen mit und ohne Vorerfahrung. Wer neu ist, findet eine klare Führung. Wer länger übt, findet Raum, tiefer zu sinken. Am Ende nimmst du vielleicht keine neuen Antworten mit, aber oft etwas Wertvolleres: eine ruhigere Frage und einen Körper, der sich wieder an Gegenwart erinnert.

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Brücken in die lebendige Gegenwärtigkeit

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