»Männerzeit: Schwitzhütte, Natur, Gemeinschaft« 29.10.-01.11.2026
Ab 120,00 €
Männerzeit: Schwitzhütte, Natur, Gemeinschaft
Ein Retreat für Männer, die mehr wollen: Klarheit, Verbindung und eine Erfahrung, die trägt.
Dieses Retreat richtet sich an Männer, die sich nicht mit Oberfläche zufriedengeben. Es geht nicht um Smalltalk, nicht um Rollen, nicht um das, was man nach außen zeigt. Es geht um echte Begegnung – mit dir selbst, mit anderen Männern und mit der Natur.
Die Praxis bewegt sich zwischen zwei Polen: der stillen Klarheit des Zen und der ursprünglichen Kraft der Schwitzhütte.
In der ZEN-Meditation erfährst du die Ruhe, die in der Reglosigkeit liegt. Du übst, ganz da zu sein – im Atem, im Körper, im gegenwärtigen Moment. Es ist eine schlichte, aber tiefgehende Praxis, die dich mit der Zeit in deine Mitte zurückführt und dir hilft, diese Klarheit auch im Alltag zu bewahren.
In der Schwitzhütte begegnet dir eine andere Qualität. Hitze, Dunkelheit, Enge – und zugleich ein Raum, der trägt. Das Ritual wirkt reinigend, klärend und verbindend. Was nicht mehr gebraucht wird, darf gehen. Was wesentlich ist, wird spürbarer.
Dazwischen entsteht Raum. Raum, die eigenen Seiten als Mann zu erkunden – jenseits von Vorstellungen und Erwartungen. In stillen Momenten, in einfachen Übungen, im gemeinsamen Tun.
Was dich erwartet
ZEN & Stille
Einführung in die Sitzmeditation. Klarheit erfahren – jenseits von Worten und Konzepten.
Schwitzhütten-Ritual
Ein intensives, körperlich spürbares Ritual, das reinigt, stärkt und verbindet.
Männerkreis
Ein geschützter Raum für ehrlichen Austausch – ohne Bewertung, ohne Maske.
Bogenschießen
Fokus finden, Spannung halten und im richtigen Moment loslassen.
Natur & Stille
Zeit im Wald, am Bach, im einfachen Dasein. Raum zum Wahrnehmen, Nachklingen lassen und Sein.
Für Männer, die
– im Alltag klarer und aufrichtiger leben möchten
– sich nach echter Gemeinschaft sehnen
– bereit sind, sich einzulassen – auch dort, wo es ungewohnt wird
Bilder unserer Zimmer
Veranstaltungsdetails
Beginn: 29/10/2026
Enddatum: 01/11/2026
Beginn: 18:00 CEST
Bis: 10:00 CEST
Ort: ZEN ZENTRUM ALTBÄCKERSMÜHLE Singhofen, Rheinland-Pfalz 56379 Deutschland
Telefonnummer: +49 151 5463 0475
E-Mail: info@zen-zentrum-altbaeckersmuehle.de
Gerhard SeiHo Wiedemann
Kursleiter
GERHARD SEIHO WIEDEMANN
lebt und arbeitet in Berlin. Dort betreibt er eine Werkstatt für traditionellen Bogenbau. In sorgfältiger Handarbeit entstehen Bögen aus ausgewählten Hölzern. Seine Arbeit verbindet handwerkliche Präzision mit einem feinen Gespür für Material, Form und Spannung.
Zum Bogenbau kam Gerhard über viele Jahre intensiver Praxis des Bogenschießens. Aus der Beschäftigung mit dem Bogen, seinem Verhalten im Schuss und seiner inneren Dynamik wuchs allmählich der Wunsch, Bögen selbst zu bauen. Heute verbindet er in seiner Arbeit die Erfahrung eines langjährigen Bogenschützen mit der Kunst des Bogenbaus. Für ihn ist der Bogen kein Sportgerät, sondern Ausdruck eines Weges, in dem Körper, Aufmerksamkeit und Handlung zusammenkommen.
Gerhard ist seit vielen Jahren der Zen-Praxis verbunden. Von KyuSei, Hokais Vater, empfing er Jukai. Vor einigen Jahren erhielt er von Hokai die Priesterordination Tokudo.
Mit Hokai verbindet Gerhard eine lange gemeinsame Übungszeit und eine gewachsene Freundschaft. Seit rund fünfzehn Jahren leiten beide gemeinsam Retreats. In der Altbäckersmühle gestalten sie zusammen das Retreat „Stille, Genuss, Loslassen“, in dem Zen-Meditation, meditative Praxis mit dem Bogen und die Erfahrung von Einfachheit und Natur zusammenkommen. In diesem Rahmen führt Gerhard insbesondere in das Handwerk und die Praxis des Bogenbaus ein.
Auch im Felsentor in der Schweiz geben Hokai und Gerhard seit vielen Jahren gemeinsam Retreats. Aktuell leiten sie dort das Retreat „Meditation, Bogen und Budo“, in dem Zen-Meditation, Körperpraxis und die Übung mit dem Bogen miteinander verbunden werden.
Neben diesen gemeinsamen Retreats gestaltet Gerhard in der Altbäckersmühle auch eigene naturverbundene Retreats. In ihnen steht das Üben draußen in der Landschaft im Mittelpunkt. Stille, Bewegung und die Erfahrung des Bogens als Weg der Sammlung und Klarheit prägen diese Kurse.
In Berlin leitet Gerhard außerdem eine regelmäßige Zen-Sitzgruppe sowie eine Gruppe von Bogenschützinnen und Bogenschützen, mit denen er die Praxis des Bogens als Weg der Sammlung und Achtsamkeit vertieft.
Gerhard bringt in seine Arbeit die Erfahrung eines langjährigen Praktizierenden, Bogenschützen und Bogenbauers ein. Sein Zugang ist ruhig und präzise. Im Mittelpunkt steht nicht das Treffen eines Ziels, sondern die Qualität der Handlung selbst. Gegenwärtig sein. Klar handeln. Die Dinge einfach tun.
Bei Fragen zur Auswahl des Bogenrohling bitte im Vorfeld mit Gerhard Kontakt aufnehmen.
» UM EINEM HOLZBOGEN SEINE FORM ZU GEBEN, BENÖTIGT ES DIE ZEIT, ALLE EIGENEN VORSTELLUNGEN VON FORM LOSZULASSEN.«
Bernhard Staudt
KURSLEITER
Erlebnispädagoge, Schauspieler & Begleiter für Männer auf dem Weg zu sich selbst
Vor 30 Jahren begann meine Suche nach dem, was wirklich zählt: nicht das Verlassen des Alltags an sich, sondern das bewusste Eintauchen in die Stille und die Herausforderung. Auf mehreren Solowanderungen durch Marokko, Spanien und Norwegen erlebte ich, was es heißt, ganz auf sich selbst gestellt zu sein – das Trekking in den Bergen oder der Sprung in eiskaltes Wasser nach anstrengenden Tagesmärschen, die Kraft der Einsamkeit, die gleichzeitig Klarheit und Verbindung schafft.
Doch besonders geprägt haben mich auch die Momente tiefer Gemeinschaft – wie auf einer Insel in Brandenburg, ohne Strom, bei langen Lagerfeuernächten oder beim Durchhalten auf Paddeltouren, auch bei Regen und Gegenwind. Seitdem suche ich nicht nach Rekorden, sondern nach Echtheit: dem Mut zur Stille, der Fähigkeit, mich zu zeigen – mit Stärken und Unsicherheiten – und dem Abstreifen der Alltagsmaske.
Als Erlebnispädagoge mit 25 Jahren Outdoor-Erfahrung weiß ich: Die größten Abenteuer beginnen dort, wo wir uns herausfordern – allein oder in der Gruppe. Ob beim Bogenschießen, auf Solo-Touren, beim Eisbaden oder im stillen Wald: Es geht um das Spüren des eigenen Atems, das Vertrauen in die Stille und die Kraft, die entsteht, wenn Menschen sich authentisch begegnen.
Parallel dazu hat mich das Theater gelehrt, mich zu zeigen – mit Schweiß auf der Stirn, mit Lachen, mit Stille. Als Schauspieler (Open-Air, Kindertheater, Clown) habe ich gelernt: Echte Präsenz entsteht, wenn wir uns trauen, gesehen zu werden. Diese Haltung bringe ich in meine Arbeit ein – ob in Kommunikationsworkshops, bei Naturerlebnissen oder im gemeinsamen Feuerkreis.
In den letzten Jahren bin ich auf die faszinierende Welt der Männerarbeit gestoßen – und habe erlebt, wie viel Energie freigesetzt wird, wenn wir uns als Mann ohne Fassade zeigen. Diese Erfahrung prägt nun mein neues Angebot: Eine Männerzeit, die dich einlädt, Teil eines Raumes zu werden, in dem Männer ohne Maske sein dürfen. Denn das Abenteuer, das zählt, beginnt nicht irgendwo in der Ferne – es beginnt hier. Jetzt. Unter uns.











