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BERGSITZ ZEREMONIE – VISION

In diesem Jahr hat das Sangha Treffen durch ein besonderes Ereignis seine Bedeutung bekommen.
Im Rahmen einer Bergsitz-Zeremonie wurde Michael HoKai Österle, zum offiziellen Dharmanachfolger von GenKi Ellen und KyuSei Kurt Österle und damit auch zum spirituellen Leiter der Altbäckersmühle.

So wurde nach fast 30 Jahren der Stab an die nachfolgende Generation übergeben.

VISION

Hokais Wünsche zur Bergzeremonie

Ich wünsche mir,

dass die Altbäckersmühle als zen-buddhistisches Zentrum für alle, die die Mühle seit vielen Jahren oder sogar Jahrzehnten schätzen und lieben, weiterhin Ihre spirituelle Heimat bleiben wird!

Mit diesem Ort verbinden wir, die wir schon lange hier her kommen, ganz viel Herzgeist. Diesen Herzgeist haben wir in unserer Praxis berührt. Ich wünsche mir, dass dies auch weiterhin geschieht.

Und ich wünsche mir sehr, dass auch ganz viele »neue Leute« diesen wunderbaren Ort und die vielfältigen Möglichkeiten, die er bietet, für sich entdecken und vor allem schätzen werden.

Und ich wünsche mir sehr, dass die Mühle weiter organisch wächst. Und folglich Menschen anspricht, die auf der Suche nach Spiritualität und einem Übungsort für eine fundierte buddhistische Praxis sind. Menschen, die ihre Auseinandersetzung mit den eigenen Lebensthemen in einem unterstützenden, wohlwollenden Umfeld einer Sangha erleben und ebenso darin wachsen möchten.

Ich wünsche mir daher, dass hier eine Hausgemeinschaft entsteht, die das Zentrum durch ihre Praxis maßgeblich trägt und diesen Ort mit Leben füllt.

Einige Umbauarbeiten im Haupthaus werden in naher Zukunft erfolgen müssen. Ziel ist es, im Mühlen Hauptgebäude eine moderne Küche einzubauen, ebenso den Dojo umzubauen und danach in einem weiterem Schritt aus den Garagen einen neuen Scheunensaal zu errichten.

Außerdem sollten wir ein eigenes Gewächshaus bauen, um vor allem unser Gemüse selbst anzubauen. Durch einen schonenden Umgang mit den natürlichen Ressourcen unserer Erde erhalten wir als Zentrum ein bisschen mehr Autarkie. So schaffen wir Nachhaltigkeit und genau dies ist letztlich Ausdruck unserer gelebten Praxis.

Ich wünsche mir, dass  die Altbäckersmühle als zen-buddhistisches Zentrum ein Ort der Kontinuität wie auch ein Ort des Aufbruchs ist, getragen vom Geist heiterer Gelassenheit.

Mit einer Verbeugung HoKai