SICH WIEDER EINMAL TREFFEN KÖNNEN

Seit einigen Monaten können keine Seminare in der Altbäckersmühle stattfinden. Keine Sesshins oder Meditationstage, an denen man sich trifft, gemeinsam praktiziert, sich austauscht. Trotz Zoom-Veranstaltungen vermisst man allmählich das Zusammensein. Ein bisschen Unsicherheit, verbunden mit der Frage: „Wie wird es weitergehen?“, macht sich breit.

Hinzu kommt, dass sich in der Mühle seit Januar einige Veränderungen ergeben haben. So gab es am Anfang den Plan, den Dojo in die erste Etage zu verlegen, um im Erdgeschoß eine Küche einbauen und den Speisesaal erweitern zu können. Die Rücksprache mit Handwerkern, Architekten und Statikern ergab jedoch, dass eine Isolierung des Daches und der Einbau einer neuen Heizungsanlage zuerst in Angriff genommen werden müsste, bevor man über weitere Schritte nachdenken könnte.

Und auch aus dem Förderverein gibt es Neuigkeiten: ein neuer Vorstand wird in Kürze die Arbeit aufnehmen.

Alles Gründe, sich wieder einmal zusammenzufinden, um sich gegenseitig auszutauschen, um den neuesten Stand der Dinge zu erfahren. Daher wird es am 15. Mai, um 15 Uhr, ein Zoom-Meeting geben. Geplant ist keine Infoveranstaltung, sondern ein gemeinsamer Austausch, wo jeder loswerden kann, was er/sie auf dem Herzen hat oder nachfragen kann, worauf er/sie neugierig ist. Egal, ob es sich dabei um Fragen zum Fortbestand des Hauses, zum Verein oder zum Garten handelt. 

Zudem ist ab Ende Mai die Praxisperiode unter den Schwerpunkt „Meditation und Arbeit“ geplant. Fest steht bisher nur, dass HoKai und Gerhard den Sommer über in der Mühle weilen werden. In welchen Umfang dabei die Praxisperiode stattfinden kann, ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht ganz klar, da dies insbesondere von den dann gültigen Corona-Vorschriften abhängt. Die Signale aus der Politik und die sinkenden Inzidenzwerte geben jedoch Anlass zu der Hoffnung, dass die Praxisperiode wie angekündigt stattfinden könnte. Arbeit ist jedenfalls genug vorhanden. Das Dachgeschoß müsste entkernt und die Isolierung vorbereitet werden, vorausgesetzt, es ist möglich, dass dafür benötigte Material zu bekommen. Auch gilt es den Aufgang zum Felsen-Dojo zu erneuern, und hier und da müssten Geländer und Balustraden abgeschliffen und neu gemalert werden.

Zum Abschluss an alle die Einladung zu den Online-Angeboten im Mai, die mit dem Bogen-Sesshin von KyuSei begannen.

Am 11. Mai starten zwei neue Yoga-Kurse mit GenKi. Im Mittelpunkt werden die Chakren mit den dafür geeigneten Asanas stehen.

Der virtuelle Dharmakreis widmet sich ab dem 26. Mai dem „Zengeist Anfängergeist“ von Shunryu Suzuki. Dabei wird an jedem Abend ein Kapitel reihum gelesen. Danach kann jeder/jede seine/ihre Gedanken teilen. Im Gespräch zeigen sich andere Sichtweisen auf das Gelesene, die neue Perspektiven in der Antizipation des Textes eröffnen und damit den Inhalt neu erlebbar machen.

In diesem Zusammenhang stehen auch die Vorträge im Rahmen des Zazen am Sonntag um 9 Uhr.

Der Wonnemonat Mai hat begonnen. Der Fuchs schleicht im morgendlichen Nebel über die Wiese, überall beginnt es zu blühen und zu summen und mit etwas Glück sieht man Frischlinge, die sich einen Spaß draus machen, sich durch das alte Laub am Hang zum Hasenbach purzeln zu lassen. Die Natur zeigt sich von ihrer schönsten Seite und daher senden wir Kirschblüten bedeckte Grüße aus der Altbäckersmühle.