Zen im Leben

Der Feind, den wir brauchen

Zen und Frieden, Teil sieben. Darüber, was ein Feind unserem Ich gibt, und warum innere Arbeit äußere Verantwortung nicht ersetzt.


Ein Mensch steht abends ruhig an einem offenen Fenster, im Glas des rechten Flügels zeigt sein Spiegelbild eine geballte Faust.
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Dieser Essay ist der siebte Teil des Lesewegs „Zen und Frieden“.

Zen und Frieden

Was hat Frieden mit dem eigenen Geist zu tun, und wo wird stille Praxis politisch? Über Gewaltlosigkeit, Verantwortung, Zugehörigkeit und die Irrtümer des Zen.

Als NächstesPolitisches Handeln, wenn Überzeugung Hände bekommt

Der Stuhl nach halb elf

Ein Gespräch ist seit Stunden vorbei. Der andere Mensch ist längst zu Hause, vielleicht schläft er schon. Nur in unserem Kopf sitzt er noch am Tisch. Dort sagt er wieder denselben Satz, und diesmal antworten wir besser. Wir sind ruhiger, schärfer, schlagfertiger. Gegen halb elf haben wir die Sache endlich gewonnen.

Der Mensch in unserem Kopf ist zuverlässig. Er widerspricht genau so, wie wir es von ihm erwarten. Er hat keine überraschende Seite, keinen müden Morgen und keinen Satz, der nicht in unser Bild passt. Wir möchten ihn nicht mehr in unserem Leben haben und tragen ihn doch überallhin mit.

Die Wut kann einen guten Grund haben. Vielleicht wurde gelogen, gedroht, gekränkt oder Macht missbraucht. Die schwierigere Frage beginnt erst danach: Was gibt uns dieser Mensch, lange nachdem das Gespräch vorbei ist?

Feind ist dafür ein großes Wort. Im Alltag meint es fast niemanden. Die meisten Menschen, über die wir uns ärgern, werden nie dazu. Wir sagen: schwierig, anstrengend, so einer. Das Wort steht nicht am Anfang. Wenn es überhaupt fällt, steht es am Ende einer langen Strecke.

Zuerst ärgert uns eine Handlung. Dann erwarten wir sie schon. Dann finden wir sie auch dort, wo vielleicht nichts war. Irgendwann braucht das Bild keinen neuen Anlass mehr. Jede Nachricht wird nur noch einsortiert. Feindschaft ist dann keine Meinung über einen Menschen. Sie ist die Form geworden, in der wir ihn überhaupt noch wahrnehmen.

Das Zeichen, das wir anheften

Für diese Strecke gibt es in der buddhistischen Lehre ein nüchterneres Wort. Es heißt kennzeichnen.

Reb Tenshin Anderson, ein Zen-Meister aus Kalifornien, legt dazu eine Stelle aus dem Samdhinirmocana Sutra aus. Er spricht von Zeichen, die wir Menschen anheften, und von der Verpackung, die daraus wird. Die einen schauen durch einen Raum und sagen: Das sind meine Freunde. Die anderen schauen durch denselben Raum und sagen: Das sind meine Feinde. Beide halten die Verpackung für den Menschen.

„Aber die Zeichen, die sie ihnen anheften, Freunde und Feinde, sind in Wirklichkeit nur Erkenntnis.“

Reb Anderson, Die dritte Drehung des Rades, deutsche Arbeitsübersetzung, PDF-Seite 139.

Das ist kein Trost. Reb sagt nicht, dass niemand uns etwas getan hätte. Er zeigt, wo das Schild entsteht und wer es festhält. Ein Zeichen hilft uns, uns zurechtzufinden. Gefährlich wird es dort, wo wir vergessen, dass wir es selbst angeheftet haben. Dann sehen wir nicht mehr einen Menschen, der gehandelt hat. Wir sehen nur noch das Schild.

Leerheit heißt hier nicht, dass nichts geschehen sei. Sie nimmt einer Tat nicht ihr Gewicht und den Folgen nicht ihre Wirklichkeit. Sie nimmt nur dem Schild den Anspruch, der ganze Mensch zu sein.

Das gilt auch für das Zeichen, das wir uns selbst geben. Sobald dort der Feind steht, entsteht hier fast von allein der Gerechte, der Verletzte oder der Wissende. Zwei Bilder geben einander Halt.

Der Halt an der anderen Seite

Ein Feind macht die Welt übersichtlich. Dort steht der andere, hier stehen wir. Er lügt, also sind wir wahrhaftig. Er ist kalt, also sind wir die, die noch fühlen können. Er ist gefährlich, also stehen wir auf der Seite des Schutzes.

Nicht jede Unterscheidung ist Feindschaft. Es gibt Menschen, von denen Gefahr ausgeht. Es gibt Handlungen, die beendet werden müssen, und Grenzen, die nicht verhandelbar sind. Ein klares Nein braucht kein fertiges Bild vom ganzen Menschen.

Der Halt

»Solange wir wissen, wer unser Feind ist, wissen wir auch, wer wir sind.«

— Eine Zeile aus diesem Essay

Vielleicht halten wir deshalb an manchen Feindschaften länger fest als an dem Anlass, aus dem sie entstanden sind. Die Beziehung ist beendet, die Tür bleibt zu, und trotzdem geht das innere Gespräch weiter. Es hält nicht nur die Erinnerung an den anderen fest. Es hält auch unsere eigene Rolle zusammen.

In Being Upright, einem Buch über Zen-Meditation und die Bodhisattva-Gebote, führt Reb die Sache bis in unsere gewöhnlichen Urteile. Einer seiner Sätze lautet:

„Diese andere Person ist mein Feind.“

Reb Anderson, Being Upright, Shambhala 2001, deutsche Arbeitsübersetzung, Kapitel drei.

Gleich danach schreibt Reb davon, wie schwer es mit einem solchen Urteil wird, diesem Menschen noch nahezukommen. Nicht weil jedes Urteil falsch wäre. Sondern weil das Schild schon vor jeder neuen Begegnung weiß, was es sehen wird.

Darum kann es sich bedrohlich anfühlen, eine Feindschaft loszulassen. Mit dem Bild des anderen wird auch etwas am eigenen Bild unsicher. Vielleicht verlieren wir Gewissheit, Unschuld oder die vertraute Rolle dessen, der immer recht hatte. Für einen Augenblick wissen wir nicht mehr genau, wer wir ohne diesen Gegensatz sind.

Diese Unsicherheit ist kein Mangel der Übung. Sie ist der offene Raum, in dem der andere wieder mehr als unser Urteil sein kann und wir selbst mehr als unsere Antwort auf ihn.

Der Satz, der zwei Türen hat

Wenn in einem Zen-Zentrum über Frieden gesprochen wird, fällt oft der Satz: Frieden fängt in dir an. Er klingt freundlich und ist nicht falsch. Nur hat er zwei Türen, und man hört ihm nicht sofort an, welche gerade aufgeht.

Die eine Tür führt zur Verantwortung. Bevor wir auf die Welt zeigen, sehen wir nach, was wir selbst mitbringen. Welche Angst spricht mit? Welche Verachtung macht das Urteil angenehm? Wo dient ein richtiger Grund plötzlich dazu, uns für rein zu halten?

Die andere Tür führt aus der Verantwortung hinaus. Wenn ein Mensch bedroht wird und wir ihm sagen, das eigentliche Problem liege in seinem Geist, lassen wir ihn allein. Wenn Gewalt geschieht und wir von innerem Frieden sprechen, bevor Schutz da ist, wird die Lehre zu einem guten Versteck.

John Welwood nannte diese Bewegung spirituelle Vermeidung. Spirituelle Gedanken und Übungen werden dann nicht gebraucht, um Wirklichkeit genauer zu sehen, sondern um schmerzhaften Gefühlen, alten Verletzungen und unerledigten Aufgaben auszuweichen. Darum muss die äußere Welt ihren Namen behalten. Unrecht braucht Widerspruch, Bedrohung braucht Schutz, Machtmissbrauch braucht Folgen. Die Arbeit am eigenen Geist ersetzt kein Gericht, keine politische Arbeit und keinen Menschen, der sich dazwischenstellt.

Die beiden Türen stehen auch in einem Text, den wir in der Mühle kennen. In Toreis Gelöbnis des Bodhisattva heißt es:

„Darüber hinaus können wir besonders mitfühlend und liebevoll sein mit törichten Menschen, besonders mit unseren Feinden, die uns kränken und hassen.“

Bodhisattvas Gelöbnis von Torei Zenji, Textheft Zen-Texte der Altbäckersmühle.

Der Satz ist nicht harmlos. Er stellt den Feind in die Mitte der Übung, nicht vor ihre Tür. Aber er gehört dem Menschen, der ihn über sich selbst spricht. Wer ihn einem bedrohten Menschen entgegenhält, hat die zweite Tür benutzt. Er hat eine Lehre über die eigene Praxis in eine Forderung an den anderen verwandelt.

Die Innenwendung nimmt uns nur eine bequeme Ausrede: dass der Feind schon alles über uns selbst erklärt.

Wenn der Krieg nur umzieht

Ein klassischer Ort dieser Innenwendung liegt in Shantidevas Lehrgedicht des Mahayana. Das sechste Kapitel trägt den Titel „Sich in Geduld üben“ und umfasst hundertvierunddreißig Strophen. Die Auslegungen ordnen es um drei Fragen: was der Zorn anrichtet, was die Geduld vermag und womit dem Zorn begegnet werden kann. Sie fassen die Richtung in einem harten Satz zusammen. Keine Verfehlung richte so viel Schaden an wie der Hass, und keine Übung sei so gut wie die Geduld.

Hundertvierunddreißig Strophen über Zorn und Geduld sind kein kurzer Rat. Wer so lange bei dieser Bewegung bleibt, rechnet nicht damit, dass eine Einsicht genügt.

Doch selbst die Innenwendung kann wieder Krieg hervorbringen. Dann steht auf der einen Seite ein vernünftiges, friedliches Ich. Auf der anderen stehen Zorn, Angst und Rache. Sie sollen besiegt werden, damit das gute Bild von uns erhalten bleibt. Das Zeichen ist nur umgeheftet worden, weg vom Menschen und hin zu einer Regung in uns.

Die Frage des Zen lautet deshalb nicht, wie wir den inneren Feind vernichten. Sie lautet, warum wir überhaupt einen brauchen. Was soll der Zorn für uns beweisen? Welche Rolle gibt uns die Verachtung? Welche Unsicherheit muss verschwinden, damit wir uns wieder eindeutig fühlen?

Zorn darf bemerkt werden, ohne zum Befehl zu werden. Angst darf Schutz verlangen, ohne einen ganzen Menschen zu erklären. Auch der Wunsch zurückzuschlagen darf sichtbar sein, ohne dass wir ihn zum Wesen unserer Person machen. Nichts davon muss geliebt werden. Aber nichts davon muss zum Gegner werden, damit Übung beginnt.

Der politische Ort dieser Arbeit

Was im einzelnen Menschen Halt gibt, kann öffentlich wirksam werden. Eine politische Sprache, die einen Schuldigen und eine unschuldige Seite anbietet, muss den Wunsch nach Eindeutigkeit nicht neu erfinden. Sie findet ihn bereits vor. In vielen einzelnen Menschen wartet dieselbe Versuchung: endlich nicht mehr fragen zu müssen, wo man selbst in der Sache vorkommt.

Wie Gesellschaften Feindbilder herstellen, ist eine eigene Frage. Für diesen Text genügt der engere Befund: Ein öffentliches Feindbild kann dort Fuß fassen, wo es im einzelnen Geist eine Aufgabe übernehmen darf. Es ordnet nicht nur die Welt. Es ordnet auch die Menschen, die daran glauben.

Darum ist die Arbeit am eigenen Feindbild kein Rückzug aus der Welt. Sie ist ein Teil der Verantwortung in ihr. Wer bemerkt, welchen Halt ihm ein Gegner gibt, wird nicht automatisch friedlich. Aber er wird schwerer für eine Sprache zu gewinnen, die nur zwei Seiten kennt und ihm die richtige schon zugewiesen hat.

Handeln, ohne einen Feind zu brauchen

Wenn der Feind unser Ich zusammenhält, wird auch unser Handeln von ihm abhängig. Es weiß dann sehr genau, wogegen es ist. Wenn der Hass müde wird oder der Gegner verschwindet, bleibt oft wenig übrig.

Ein anderes Handeln beginnt nicht beim Gegner, sondern bei dem, was geschützt werden soll. Ein Mensch. Eine Grenze. Eine Wahrheit. Ein gemeinsames Leben, das durch Lüge, Gewalt oder Verachtung enger wird. Dann kann der Widerspruch klar sein, ohne den anderen vollständig erklären zu müssen.

Vielleicht beenden wir einen Kontakt. Vielleicht zeigen wir eine Tat an, gehen auf eine Demonstration oder widersprechen in einer Sitzung. Vielleicht müssen wir anerkennen, dass wir selbst geirrt haben. Keine dieser Handlungen verlangt, dass wir uns für rein halten. Sie verlangt nur, dass wir genau sehen, was geschehen ist und wofür wir einstehen.

Das macht Widerstand nicht schwächer. Es nimmt ihm nur den zusätzlichen Auftrag, unsere Identität zu retten.

Eine Übung, die wachsen muss

Im fünften Teil dieser Reihe ging es darum, dass Gewaltlosigkeit an drei Orten wächst: im Körper, in der Rede und im Geist. Auch die Feindschaft lebt an diesen drei Orten. Darum genügt kein Entschluss, von nun an keinen Feind mehr zu brauchen. Die Übung muss an allen drei Orten wiederkehren.

Im Körper zeigt sie sich vielleicht am festen Kiefer, an hochgezogenen Schultern oder an der Hand, die zum Telefon greift, um das alte Gespräch noch einmal fortzusetzen. Es geht nicht darum, diese Bewegung wegzuatmen. Die Frage ist schlichter: Was soll mein Körper jetzt tun? Schützen, gehen, sprechen, stillhalten oder nur den nächsten Sieg vorbereiten?

In der Rede beginnt die Übung mit einem genauen Satz. Was ist geschehen? Nicht: Wie ist dieser Mensch als Ganzes? Vielleicht sagen wir für einen Augenblick nur, welche Handlung wir meinen und welche Folge sie hatte. Das kann härter klingen als ein allgemeines Urteil. Aber es lässt mehr Wirklichkeit im Raum.

Im Geist kommt die unbequemste Frage: Was würde ich verlieren, wenn dieser Mensch nicht mehr mein Feind sein müsste? Vielleicht meine Gewissheit. Vielleicht die Rolle dessen, der immer recht hatte. Vielleicht die Hoffnung, eines Tages doch noch zu gewinnen. Die Antwort muss nichts ändern. Sie soll nur nicht sofort weggeschoben werden.

So wächst diese Praxis nicht als Haltung, sondern in Wiederholungen. Heute bemerken wir die Hand. Morgen den Satz. Später vielleicht den kleinen Trost, den uns die eindeutige Seite gibt. Wir werden darin nicht auf einmal frei. Aber wir können früher sehen, was gerade durch uns Form annimmt.

Wer bleibt übrig?

Manche Türen müssen geschlossen bleiben. Manche Menschen bleiben in einer Sache unsere Gegner. Der Schutz eines bedrohten Menschen, ein klares Nein oder politischer Widerstand lösen sich nicht in Wohlwollen auf.

Im ersten Teil dieser Reihe stand der Vers aus dem Dhammapada, dass Hass nicht durch Hass endet. Der Vers wird hier nicht noch einmal zitiert. Er erinnert daran, dass Widerstand und Hass nicht dasselbe sind, auch wenn sie im selben Augenblick auftreten können.

Das Metta Sutra spricht auf der Rezitationskarte der Mühle genau von dem Augenblick, in dem Ärger seine Richtung ändert:

„Hintergehe niemanden und verachte niemanden, wo immer sie sich auch befinden mögen. Lass Dich nicht durch Wut und Ärger dazu verleiten, anderen etwas Schlechtes zu wünschen.“

Metta Sutra, Sutra von der Güte, aus der Rezitationskarte der Altbäckersmühle (PDF).

Der Ärger selbst wird dabei nicht zum Feind erklärt. Die Warnung beginnt dort, wo er uns dazu verleitet, dem anderen Schlechtes zu wünschen. Genau dort wird aus einer Verletzung ein innerer Auftrag, und aus einem Menschen langsam der Feind. Der Satz verlangt keine offene Tür, keine Vergebung und keinen Verzicht auf Schutz. Er spricht von dem Geist, der auf unserer Seite nicht für immer am Schild festhalten muss.

Der Stuhl in unserem Kopf muss deshalb nicht für immer besetzt sein. Der andere muss nicht jeden Abend die Rolle spielen, an der wir erkennen, wer wir sind. Wenn er diese Aufgabe verliert, bleibt zunächst vielleicht keine schöne Versöhnung, sondern Unsicherheit.

In dieser Unsicherheit kann etwas Nüchternes beginnen. Wir können handeln, ohne den ganzen Menschen zu kennen. Wir können uns irren, ohne zusammenzubrechen. Wir können Verantwortung übernehmen, ohne vorher beweisen zu müssen, dass alles Dunkle auf der anderen Seite steht.

Das ist weniger Halt, als ein Feind uns gibt. Aber es ist mehr Freiheit.

Ein Mensch geht im Gegenlicht einen nebligen Waldweg hinauf, sein langer Schatten fällt vor ihm auf den Weg.
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Die Lesewege

Die Kunst des Übens

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Familie

Ein einziger Satz am Familientisch, und wir sind wieder zwölf. Texte über alte Rollen, verletzte Bindungen und die Frage, wie Mitgefühl möglich bleibt, ohne sich selbst zu verlieren.

Koans im Leben

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Vom Lesen ins Üben

Welchen Halt uns ein Gegner gibt, bemerkt man im Sitzen genauer als im inneren Gespräch. Die nächsten Sesshin-Termine in der Mühle:

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Sesshin im Fasching. Ohne Maske. Ein paar Tage sitzen, während draußen das Treiben lärmt. Anfänger:innen und Fortgeschrittene sind gleichermaßen eingeladen, sich still einzufinden. Keine Rolle, nichts darzustellen. Nur sitzen, atmen, da sein.

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Zen-Retreat für Frauen – Die Kraft der Durchlässigkeit Sei wie Wasser, das jede Form annimmt und dennoch nie seine Natur verliert. Dieses Retreat ist eine Einladung an Frauen, sich in einem geschützten Raum der Stille und Klarheit zu versammeln – um zu sitzen, zu lauschen, zu atmen und zu erkennen: Durchlässigkeit ist keine Schwäche. Sie ist eine Fähigkeit, die Welt tief zu spüren, ohne von ihr überwältigt zu werden. Sie ist die Weisheit des Körpers, …

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MEDITATION ÜBER NEUJAHR: Eintauchen in die Rauhnächte In der magischen Zeit der Rauhnächte, einer Phase des Wandels und der Erneuerung, öffnet die Mühle ihre Tore für ein besonderes Sesshin. Vom 26. Dezember bis zum 03. Januar laden wir Euch ein, gemeinsam mit uns die Stille dieser Übergangszeit zu erleben und den Jahreswechsel bewusst zu zelebrieren. Dieses 8-Tage-Retreat ermöglicht uns, in die Tiefe unserer Meditation zu sinken, uns von alten Lasten zu lösen und frische Perspektiven …

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